Automobilindustrie nutzt MeteoGroup bei Entwicklung selbstfahrender Autos

Autonomes Fahren erfordert detaillierte Wetterinformationen

Das Rennen ist in vollem Gange. Die Automobil- und Technikbranche arbeiten intensiv am Bau selbstfahrender Autos. Fahrzeuge mit „begrenzter Autonomie“ – die nur unter bestimmten Bedingungen eigenständig fahren – sollten innerhalb der nächsten fünf Jahre Einzug in unser Straßenbild halten.

Ein vollständig autonomes Auto, das jederzeit überall selbst hinfahren kann, wenn ihm ein Mensch lediglich mitteilt, wohin die Fahrt gehen soll, liegt jedoch noch in weiterer Ferne. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Autos genau wissen, wo sie sich befinden – viel präziser, als zurzeit mit Technologien wie GPS möglich ist. Dazu brauchen sie neue Landkarten, die viel genauer sind als alle, die es an der Tankstelle zu kaufen gibt. Und sie brauchen weit mehr Echtzeitinformationen zu Straßen- und Wetterverhältnissen. Autohersteller wie Volkswagen, Audi, Mercedes-Benz, Volvo und Nissan entwickeln Lösungen, um detaillierte Wetterinformationen in ihren neuen Fahrzeugsystemen zu nutzen. Bereits heute zeigen fortschrittliche Multimedia-Informationssysteme in Autos das lokale Wetter, erwartete Regenschauer oder Gebiete mit potenziell gefährlichen Bedingungen wie Glatteis oder dichtem Nebel an.

Ganz nett oder unbedingt notwendig?
Für viele Autofahrer sind solche Wetterinformationen ein Luxus. Sie sind ganz nett, aber wir können auch ohne. Für ein fahrerloses Auto hingegen sind diese Informationen absolut unverzichtbar. Die komplexen Systeme, die diese Autos führen, müssen unbedingt die genauen Straßenverhältnisse kennen.

Wenn wir als Menschen Auto fahren, haben die Wetterbedingungen Auswirkungen darauf, wie gut wir die Straße sehen können und wie gut unsere Fahrzeuge auf ihr fahren. Das Gleiche gilt für selbstfahrende Autos. Das ultimative Ziel für alle vollständig selbstfahrenden Autos besteht darin, dass sie sicher und reibungslos in Umgebungen aller Arten fahren – nicht nur bei bestem Wetter.

Regen, Eisregen und Schnee sind schon für menschliche Fahrer schwierig genug. Für die Entwickler selbstfahrender Autos stellt schlechtes Wetter eine besondere Schwierigkeit dar. Diese Fahrzeuge müssen mit Kameras und Sensoren auskommen, um die Straße zu „sehen“ und auch bei 100 km/h die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Autonome Fahrzeuge nutzen eine Reihe redundanter Systeme, um auf der Fahrbahn zu navigieren. Sensoren, Kameras, Programme zur Nutzung von Landkarten, Wetter- und Straßeninformationen werden zusammen verwendet, damit die Fahrt so sicher ist wie möglich. Diese Redundanzen sind wichtig: Wenn das Auto Frühwarnungen zu eisglatten Straßen erhalten kann – über seine Sensoren, über Kommunikation zwischen Fahrzeugen oder Kommunikation mit der Infrastruktur, die ortsgenaue Wetterdaten übermittelt – dann kann es die passenden elektronischen Systeme so aktivieren, dass sie genau richtig reagieren.

Schlechtes Wetter: die große Herausforderung
Entwickler autonomer Technologien wissen, wie sie ein selbstfahrendes Auto konstruieren können. Die wirkliche Herausforderung liegt darin, das Auto für plötzliche Veränderungen von Straßen- und Wetterverhältnissen tauglich zu machen.

Vor allem bei starkem Schneefall können die Sensoren und Kameras selbstfahrender Autos Kennzeichen wie Straßenschilder und Fahrbahnmarkierungen nicht erkennen. Deshalb versuchen Autohersteller, Systeme zu entwickeln, die alle notwendigen Daten für den sicheren Betrieb autonomer Fahrzeuge bei schlechtem Wetter erfassen können.

MeteoGroup ist schon heute der bevorzugte Zulieferer zahlreicher Fahrzeughersteller für ihre Multimedia-Systeme in Autos. Außerdem arbeitet MeteoGroup eng mit einigen der angesehensten Automarken der Welt zusammen, um Bordsysteme zu entwickeln, mit denen ein Fahrzeug auch schwierige und wechselnde Straßenverhältnisse vorhersehen und bewältigen kann.

Der Markt wächst schnell, und MeteoGroup ist stolz darauf, an Lösungen für das autonome Fahren der Autos von morgen mitzuarbeiten.

Einige Autohersteller bieten bereits Systeme, mit denen Fahrer weg von Regen und Hagel und hin zu blauem Himmel und Sonnenschein navigieren können – wenn die Fahrer sich dafür entscheiden, in die vorgeschlagene Richtung zu fahren.

Fahrerlose Autos haben diese Möglichkeit jedoch nicht. Sie sind vollständig von detaillierten, präzisen Echtzeit-Informationen zu Straße und Wetter abhängig, um mehr zu werden als nur Schönwetterfreunde. Und es ist Aufgabe von MeteoGroup dafür zu sorgen, dass ihnen dafür die bestmöglichen Wetterdaten zur Verfügung stehen.

Möchten Sie mehr wissen?

Verwandte Beiträge

MeteoGroup wird von TBG AG übernommen

MeteoGroup steht nach Abschluss einer Vereinbarung über die Übernahme durch die TBG AG vor einem Eigentümerwechsel. Die TBG AG ist eine in der Schweiz ansässige private Holding und bereits Eigentümerin von DTN, einem unabhängigen Anbieter von Lösungen zur Entscheidungshilfe für Kunden in der Landwirtschaft, der Öl- und Gasindustrie sowie in anderen wetterabhängigen Branchen weltweit.

Mehr lesen

Erfolgskritische Wetterdaten für Notfalleinsätze auf See

Auch mit den besten Vorsichtsmaßnahmen sind Notfälle nicht auszuschließen. Und auf See kann auch ein kleines Problem schnell zu einer Katastrophe werden. Hierfür bietet MeteoGroup den Wetterdienst für Notfallsituationen.

Mehr lesen